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Theaterarbeit

ein fest fuer frida kahlo

Die Biographie

Die Bilder
Die Aufführung

Frida Kahlo 1907–1954

1907 6. Juli: Frida Kahlo wird in Coyoacán, am südlichen Stadtrand von Mexiko City geboren.
1910 Ausbruch der mexikanischen Revolution, die Fridas Eltern in wirtschaftliche Schwierigkeiten stürzt. (Frida selbst gibt 1910 als Geburtsdatum an.)
1913 Frida erkrankt an Kinderlähmung und muss neun Monate lang das Bett hüten. Ihr rechtes Bein bleibt für immer geschwächt und merklich dünner.
1922 Frida besucht die Preparatoria als Vorbereitung auf ein Medizinstudium. Liebe zu Alejandro Gómez Arias.
1925 Busunfall, der Fridas Leben verändert. Beginn ihres «lebenslangen Sterbens» als Folge der schweren Verletzungen am Rückgrat und am rechten Bein. Ans Bett gefesselt beginnt sie zu malen.
1926 Alejandro zieht sich langsam von Frida zurück; endgültiger Bruch 1928.
1929 Heirat mit Diego Rivera (42), dem berühmtesten Maler Mexicos.
1930 Erste einer Reihe von Fehlgeburten. (Frida leidet ihr Leben lang unter ihrer Kinderlosigkeit.)
Rivera erhält verschiedene Aufträge für Wandmalereien in den USA und arbeitet während der folgenden Jahre hauptsächlich in den Vereinigten Staaten. Frida begleitet ihn.
1932 Mehrmonatiger Aufenthalt in Detroit. Erneute Fehlgeburt.
1933 Rückkehr nach Mexico. Die Riveras beziehen zwei neu errichtete Häuser in San Angel.
1934 Liebesaffäre Diegos mit Fridas Schwester Cristina. Trennung. Frida ist eine Zeitlang nicht imstande zu malen.
1935 Liebesverhältnis Fridas mit dem Bildhauer Isamu Noguchi.
1937 Trotzki und seine Frau Natalia treffen in Mexico ein und finden Aufnahme im blauen Haus vn Coyoacan. Liebesaffäre Fridas mit Trotzki.
1938 Teilnahme an einer Gruppenausstellung in der Universitätsgalerie von Mexico City. Bekanntschaft mit André Breton, der Frida als surrealistische Malerin feiert. Einzelausstellung in der New Yorker Galerie von Julien Levy, die zu einem großen Erfolg wird. Leidenschaftliche Liebesromanze mit dem Fotografen Nickolas Muray.
1939 Paris. Ausstellung in der Galerie von Pierre Colle. Der Louvre erwirbt das Bild «Der Rahmen». Scheidung von Diego Rivera. Zahlreiche Liebesaffären mit Männern und Frauen.
1940 Die internationale Surrealistenausstellung in Mexico City, an der Frida sich mit «Die beiden Fridas» und «Verwundeter Tisch» beteiligt, wird zum Ereignis. Während der folgenden Jahre Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen, vor allem in den USA; zunehmende Anerkennung. Ermordung Trotzkis; Frida und Diego werden der Mitwisserschaft verdächtigt.
8. Dezember: Wiedervermählung Fridas mit Diego Rivera in San Francisco.
1941 Diego zieht zu seiner Frau ins blaue Haus.
1946 Wirbeloperation in New York, die keine Erleichterung bringt. Frida erhält ein Regierungsstipendium und den zweiten Preis für ihr Bild «Moses an der nationalen Ausstellung im Palast der schönen Künste in Mexico City.
1950 Einjähriger Krankenhausaufenthalt. Frida malt unter der ephorisierenden Wirkung von Medikamenten. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bleibt sich geschwächt und dauernd pflegebedürftig, arbeitet dennoch sehr viel. Wachsende Verbundenheit mit der Kommunistischen Partei.
1952 Unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol werden ihre Bilder wilder, chaotischer. Zunehmende Vereinsamung.
1953 Erste Einzelausstellung in Mexico, in der Galerie Arte Contemporáneo der Lola Alvarez Bravo, bei deren Eröffnung Frida in einem Himmelbett teilnimmt. Amputation des rechten Beins.
1954 Im Rollstuhl Teilnahme an einer Großdemonstration in Mexico City gegen die CIA-Machenschaften in Guatemala.
Frida stirbt im blauen Haus in Coyoacán.
Fridas letztes Gemälde, kurz vor ihrem Tod gemalt, zeigt Wassermelonen; in das Fruchtfleisch schrieb sie ihren Namen und «Viva la vida» (Es lebe das Leben).

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