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Erich Fried
Biographie

1921 geboren in Wien. Wunderkind. Mit 5 Jahren Schauspieler, mit 6 Jahren erste Gedichte, erste politische Wahrnehmungen.
1938 nach Ermordung des Vaters durch die Gestapo Flucht nach London.
1944 erster Gedichtband Deutschland. Erste Ehe mit Maria Marburg. Geburt eines Sohnes. Mitarbeit in diversen Zeitschriften.
Ab 1950 beim 'German Service' der BBC.
1952 zweite Ehe mit Nan Spencer-Eichner. Festanstellung bei der BBC.
1953 Reise nach Berlin, erstes Wiederbetreten des europäischen Festlands.
1958 erscheinen die Gedichte. Geburt des zweiten Sohnes.
1961 Geburt einer Tochter.
1962 verläßt Nan Fried ihren Mann. Auf Einladung der Österreichischen Gesellschaft für Literatur erste Wiederbegegnung mit Wien.
1963 erste Aufführung einer Shakespeare-Übersetzung, Ein Sommernachtstraum (Regie Peter Zadek). Lesung in der Gruppe 47.
1965 dritte Ehe mit Catherine Boswell. Geburt einer zweiten Tochter. Mitunterzeichnung der 'Erklärung namhafter Künstler und Wissenschaftler über den Krieg in Vietnam'.
1966 erscheint und Vietnam und.
1967 Besuch in Auschwitz. Letzte Tagung der Gruppe 47. Mitunterzeichnung der 'Erklärung deutscher Schriftsteller' gegen das Monopol des Springer-Verlages. Es erscheinen die Anfechtungen.
1968 Ende der BBC-Tätigkeit. Teilnahme am 'Vietnam-Kongreß' in der TU Berlin. Rede 'Unsere Opposition in den großen Städten'. Der Band Zeitfragen erscheint.
1969 Geburt der Zwillingssöhne.
1973 Übergabe des 'Würdigungspreis für Literatur' in Wien. Rede 'Nach Kräften gegen das Unrecht'.
1974 Mitgliedschaft im P.E.N. Bundesrepublik Deutschland.
1977 Lehrauftrag an der Universität Gießen. Rede zum 10. Jahrestag der Ermordung Benno Ohnesorgs auf einer Großdemonstration in Berlin. Verleihung des 'Internationalen Verlegerpreises der Sieben' auf der Frankfurter Buchmesse. Das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus verlangt die Herausnahme von Texten Frieds, Wallraffs, Biermanns und Fichtes aus einem Deutsch-Lesebuch.
1978 Rede bei einer Veranstaltung in Berlin 'Wie sah der antifaschistische Kampf aus und wie sollte er heute aussehen'.
1979 erscheinen die Liebesgedichte, bis heute der deutschsprachige Lyrikband mit der höchsten Auflage.
1981 erscheinen die Gedichtbände Lebensschatten und Zur Zeit und zur Unzeit. Teilnahme am 'Ersten Österreichischen Schriftstellerkongreß' in Wien. Vortrag 'Die Freiheit zu sehen, wo man bleibt'.
1982 Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft. Erste Krebsoperation.
1983 erscheint Es ist was es ist. Verleihung des 'Bremer Literaturpreises'. Rede 'Ich soll mich nicht gewöhnen'. Teilnahme am Symposion 'Literatur und Macht' an der Wiener Universität.
1985 Zweite Krebsoperation. Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.
1986 Lesereise durch die DDR. Österreichischer Staatspreis für Verdienste um die österreichische Kultur im Ausland.
1987 Georg-Büchner-Preis. Es erscheinen die Gedichtbände Vorübungen für Wunder und Gegen das Vergessen.
1988 Es erscheint der Band Unverwundenes. Am 3. November letzter öffentlicher Auftritt bei einer ARD-Sendung zum Thema 'Reichskristallnacht 1938'. Nach der Sendung Einlieferung ins Krankenhaus. Tod am 22. November 1988 in Baden-Baden. Beisetzung in London.

Theaterarbeit
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inszenierung.at